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Flag Football in Österreich

Die Anfänge

Es war einmal... So beginnen Märchen und manchmal werden Märchen wahr, zumindest teilweise. Es waren einmal die Vienna Ramblocks und diese Gruppe junger "Verrückter" setzte sich in den Kopf, Football zu spielen. Im Jahr 1978 ein sehr exotischer Gedanke. Doch heute ist American Football eine sehr bekannte und erfolgreiche Sportart. Und genau dieses Team der ersten Stunde traf sich nach dem Ende als Tackle-Verein immer wieder, um in Erinnerungen (natürlich alles Heldentaten) zu schwelgen. Unvermeidlicherweise wurde dabei immer ein Ball hervorgeholt und ein Spielchen ohne Ausrüstung absolviert.

Im Jahr 1997 veranstaltete der damalige AFBÖ-Sekretär Rudolf Schedl ein großes Flag Football-Turnier. Eine gelungene Sache die allen Spaß machte. Danach kehrte wieder Ruhe ins Land. Im ganzen Land? Nein, ein paar Gruppen blieben infiziert und gründeten Teams. Eine dieser Gruppen waren die Constables. Auch in Klosterneuburg gab es eine Gruppe ehemaliger Spieler, die ihre Finger nicht vom unrunden Ball lassen konnte. Stranzl und Vonasek organisierten Trainings und man suchte Gegner für die Indians. Erst im Ausland, dann im Kritzendorfer Strandbad.

Vom Märchen zur Realität

 Im Jahr darauf kam Wolfgang Geyer und wollte wieder Etwas organisieren. Also reaktivierte er die Ramblocks als Verein für Flag Football, das wurde dann zum langjährigen Schlager gegen die Klosterneuburger. Im Jahr 2000 veranstaltete er ein Turnier, er nannte es Österreichische Meisterschaft und wartete was passiert. Dort bildete sich ein Grüppchen, dort entstand ein Team das teilnahm. Also war die logische Weiterentwicklung ab dem folgenden Jahr eine richtige Meisterschaft mit Grunddurchgang und Finale zu spielen: die Flag Bowl war geboren. Die bereits genannten Teams der ersten Stunde wurden ergänzt durch die Teams der Old Danube Blahowetz (heute: Vikings) und der Oldstars (heute: Hawks).

Im Jahr 2001 stand plötzlich Werner Raabe, der damalige AFBÖ-Präsident, vor Wolfgang Geyer und ernannte ihn zum Flag-Referenten des Verbandes. So nahm das Glück seinen Lauf. Mit einem Verband im Hintergrund wurde die Sache ernst, die Veranstaltungen wurden öffentlich, die Spiele besser. Bereits im nächten Jahr wollte der internationale Verband eine Weltmeisterschaft veranstalten. Österreich war zur Stelle und organisierte das Turnier. Aus einer Reise ins Ungewisse wurde ein Weltmeistertitel, Motivation für weitere Höhenflüge. Es folgten in den nächsten Jahren zwei Europameistertitel und ein weiterer Weltmeistertitel. Das A-Team war zu dieser Zeit das Maß der Dinge im internationalen Flag Football.

Die erste Staatsmeisterschaft

In den Jahren 2003 bis 2007 wurde das Niveau in der Flag Liga Austria immer höher, die Indians dominierten diese Ära, wurden aber in den letzten Jahren von Constables und Studs als Meister abgelöst. Von Jahr zu Jahr wurden es mehr Leute, die Flag interessant fanden. Im Schnitt kam zwar in der Liga jedes Jahr ein neues Team dazu, aber außerhalb der Liga tauchten Teams nur spärlich auf. Es gab auch einige Fun-Teams, die waren aber für die Liga nicht zu gewinnen.

Das Jahr 2008 war ein sehr wichtiges, denn die Österreichische Bundessport Organisation (BSO) erkannte die Sportart Flag Football an, was mit dem Titel Staatsmeister verknüpft ist. Weiters ging in diesem Jahr die eigene Homepage online und wurde ein voller Erfolg. Nebenbei wurde Wolfgang Geyer auch vom europäischen Verband zum Direktor für Flag bestellt und vom internationalen Verband mit der Neufassung der Regeln beauftragt.

Die große interne Revolution fand schließlich im Jahr 2009 statt. Aus der One-man-show Geyer wurde eine Organisation mit mehreren verantwortlichen Mitarbeitern. Das Rad der Zeit wurde infolge zurückgedreht und neben der Staatsmeisterschaft wieder eine einfache Turnierserie erfunden: die FL2 war geboren. Plötzlich standen viele neue Teams auf der Matte (oder besser: auf dem Feld) die einfach Football spielen wollten, so wie die allerersten Teams. Und so beginnt die Geschichte teilweise wieder von vorne.

© Wolfgang Geyer

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